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    WILHELM  DER  VOGEL

       L E S E P R O B E

 

Seite 36 aus dem Kinderbuch 2 Geschichten von Ralph Billmann

mit Zebra Zebrastreifen und Wilhelm dem Vogel

 

      

      Im fünfzehnten Stockwerk eines großen

         Hochhauses wohnte Wilhelm der Vogel.

         Sein Käfig stand dicht am Fenster, so dass er

         an jedem Abend den leuchtenden Mond

         sehen konnte.

 

 

 

Seite 38 aus dem Kinderbuch 2 Geschichten von Ralph Billmann

mit Zebra Zebrastreifen und Wilhelm dem Vogel

 

      

       Am liebsten saß Wilhelm nur einfach mit geschlossenen

       Augen auf seiner kleinen Holzstange und träumte vor sich hin.

      Jeden Morgen, wenn die Sonne aufging, kamen die Vögel aus

       dem nahen Waldstück geflogen und setzten sich zu Wilhelm

       ans Fenster.

       Sie fragten neugierig: "Wilhelm, was träumst du gerade?"

       Aber Wilhelm antwortete nicht. In seinen Träumen ließ er

       sich nicht stören.

       Wilhelm hatte nämlich gerade einen spannenden Traum.

       Er träumte, er fliege zum Mond. Im Traum packte Wilhelm

       seinen grünen Rucksack. Er steckte eine Flasche

       mit Wasser und einen Beutel mit Körnern hinein. Und schwupp,

       schlüpfte er aus seinem langweiligen Käfig und flog aus dem Fenster

       - hinauf in den blauen Himmel. Er flog höher und höher -höher als

       die Bäume und höhe als alle Häuser.

          

         

           Seite 40 aus dem Kinderbuch 2 Geschichten von Ralph Billmann

                          mit Zebra Zebrastreifen und Wilhelm dem Vogel

 

   

 

        

          Unterwegs traf er zwei Schmetterlinge, die gleich fragten:

         "Wilhelm, wo fliegst du hin?"

        "Zum Mond", antwortete Wilhelm.

         "Was? Zum Mond? Seit wann fliegen denn Vögel zum Mond?"

         fragten die Schmetterlinge.

         Aber Wilhelm sagte nichts und dachte: was wissen denn schon

         Schmetterlinge vom Mond.