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           ANNA   APFELKERN                    

            L E S E P R O B E

 

 

        

 

       Mitten in einer grossen Stadt lag ein kleines Waldstück. Es war

       das letzte Waldstück in dieser Stadt, das noch nicht den Strassen

       und Häusern gewichen war. Hier im Wald konnten die Menschen

       spazieren gehen, Blumen und Tiere sehen und sich erholen.

       Aber nicht nur die Menschen liebten ihr kleines Waldstück,

       sondern auch die vielen Tiere, die hier lebten.

      

     

 

 

 

 

Es war ein schöner grüner Wald mit Tannenbäumen,

Buchen, Eichen und Büschen. Hier roch es nach Blumen,

Pilzen und frischem Gras. Die sonne schimmerte durch

die Blätter der Bäume. Die Vögel zwitscherten, und ein

leises Summen der Bienen und Käfer war über der

Waldwiese zu hören.

 

      

  

       

        Dieser Waldfrieden wurde eines Tages gestört, als zwei Männer

        aus der Stadt auf der Waldlichtung erschienen. Sie hatten

        Messlatten, Papierblöcke und Bleistifte in ihren Händen. Ein

        Mann stach eine Messlatte in den weichen Waldboden. Der

        andere schaute von weitem durch ein Nivelliergerät - eine Art

        Fernglas, zur Messlatte und schrieb etwas auf. Alle standen        

        fragend herum und schauten zu, wie die messlatte einmal da und

        einmal dort in den Boden gesteckt wurde.